
Erfurt – was für eine schöne Stadt. Und was für eine große Gruppe, die sich durch ihre Straßen bewegte. Auf dem diesjährigen Aktiventag war die Franco-Alemannia die am stärksten vertretene Verbindung. Mit dabei waren drei Mitglieder des Chargenteams, drei weitere Burschen, zwei Füxe sowie drei Spefüxe. Eine sehr durchmischte Truppe also, die sich zum Aktiventag einfand, der insbesondere für die potenziellen neuen Mitglieder eine spannende Erfahrung darstellte und ihnen eine großartige Gelegenheit bot, das Verbandsleben kennenzulernen und sich mit anderen Unitariern zu vernetzen.
Außerdem konnten sie im größeren Rahmen erleben, was unsere Prinzipien Virtus, Scientia und Amicitia bedeuten, welche uns Unitarier vereinen. Neben uns waren zahlreiche weitere Unitas-Verbindungen aus ganz Deutschland vertreten. Zum Festkommers fanden sich zudem Vertreter des CV und des KV ein.
Aus Karlsruhe brachen wir am Freitagmittag mit zwei Autos auf. Leider hatten wir einige Faktoren, wie verspätete Füxe und Hunger, nicht ausreichend in unsere Zeitplanung einkalkuliert, sodass wir etwas später als geplant in Erfurt ankamen. Nach dem Beziehen unserer Zimmer, fuhren wir am Abend mit der Bahn in die wunderschöne Erfurter Altstadt. Dort erwartete uns nach einer kurzen Begrüßung in einem mittelalterlich gestalteten Restaurant unser Abendessen. Bei einigen Bieren, mittelalterlicher Musik, guten Gesprächen und sehr gutem Essen verging der Abend wie im Flug, sodass man schließlich wohlgenährt und gut gelaunt ins Bett fiel.
Der Samstag begann bereits am Vormittag mit einem abwechslungsreichen Programm. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag fanden jeweils zwei Workshop-Blöcke statt, in welchen den Teilnehmenden je fünf verschiedene Workshops zur Auswahl standen. Zusätzlich wurde ein besonderer Präventionsworkshop angeboten, der sich über zwei aufeinanderfolgende Blöcke erstreckte. Zu den behandelten Themen zählten unter anderem „Antisemitismus an Hochschulen – (k)ein neues Problem?“, „Gerechtigkeit im Stasi-Staat: Vom vermeintlichen DDR-Terroristen zu Mielkes Nachfolger im Stasi-Hauptquartier“ sowie „Studium: Nur Ausbildung oder auch Bildung?“. Nach dem zweiten Workshopblock ging es entweder zurück in die Jugendherberge, um sich auszuruhen, oder man nutzte die Zeit, um die Stadt weiter zu erkunden. Am Abend folgten der feierliche Festkommers und der anschließende Ausklang.
Am Sonntagmorgen begannen wir den Tag mit einer kurzen Einführung in unseren Workshop und besuchten anschließend die Messe im Erfurter Dom. Zum Abschluss machten wir ein gemeinsames Foto und sangen zusammen, mit den anderen Unitariern, das Bundeslied. Da wir unsere Sachen bereits zuvor gepackt und die Zimmer aufgeräumt hatten, konnten wir direkt in die Autos steigen und die Heimreise antreten.
Wir möchten uns auch auf diesem Weg noch einmal ganz herzlich bei der Unitas Ostfalia für die Organisation und Ausrichtung des Aktiventages 2025 bedanken sowie für die Möglichkeit, die schöne Stadt Erfurt näher kennenzulernen.
