SS 2015

Taufe - Eucharistie - Tod

Theologischer Gesprächsabend mit Bbr. Oliver Reiff

Karlsruhe. Unser lieber Bundesbruder Oliver Reiff lud die Aktiven und Alten Herren ein, ihren Glauben zu reflektieren und sich genauer mit der Taufe, der Eucharistie und dem Tod zu beschäftigen.

"Früher wurde gerne und offen über den Glauben diskutiert und das Sexleben totgeschwiegen.", so der Start des Vorsitzenden des Altherrenvereins. Heute hingegen würde, von Politik und Medien unterstützt, der Glaube an den Rand gedrängt, das Sexleben trete immer mehr in den öffentlichen Vordergrund.

Interessante Fragen wie: „Was würde sich für dich ändern, wenn du kein Christ wärst?“ lieferten einen guten Einstieg in die persönliche Diskussion. Viele sehen sich durch das Sakrament der Taufe mit der christlichen Gemeinde verbunden. Nach der Lehre der Kirche ist die Taufe unauflösbar und findet ihren Abschluss in der Firmung. Neben den Hauptpunkten des Abends ergaben sich auch immer wieder weitere interessante Aspekte des Glaubens wie z.B. die göttliche Vergebung von Sünde, die im Mysterium des Todes zur Auferstehung für jeden Einzelnen eine eigene Sichtweise bedeutet. Das aufrichtige Bereuen der begangenen Sünden und der Wille, sie nicht wieder zu tun, spielten im christlichen Glauben eine weitere wichtige Rolle. Kleine Videos aus der Reihe „Katholisch für Anfänger“ verdeutlichten die Sichtweise.

Die Verehrung des Leibes Christi findet an Fronleichnam ihren Höhepunkt und ist Dreh- und Angelpunkt jeder Eucharistiefeier. Erinnerungen an die eigene Erstkommunion mit Probeläufen mit unverwandelten Obladen kamen zu Gehör und mancher Bundesbruder war der festen Überzeugung, dass die tatsächliche „Erste Kommunion“ viel „besser“ schmeckte. Die Wandlung  und Kommunion ist das Verbindungsstück, um uns klar zu machen: „Hier ist ein Stück Gottes, nimm Ihn in dich auf und lasse Ihn wirken.“ Jesus in Brot und Wein (die Realpräsenz), sei in diesem Moment so nah wie er nur irgendwie sein kann.

Und die Frage: „Was bringt es einem gläubig/gut zu sein?“ warf ein Licht auf das, was nach dem Tod kommt. „Lebe ich ein christliches Leben um es im 'Himmel' besser zu haben?“ oder „profitiere ich nicht schon im jetzigen Leben von einer christlichen Lebensführung?“ wurde mit vielen Beiträgen umrissen.

Bilder: Bbr. Ingo Gabriel