Demokratie mit Theater

2. Vereinsfest mit Vorführung der Aktivitas zu "Christian Macbeth"

Dass wir die Demokratie und demokratische Entwicklungen als selbstverständlich hinnehmen, zeigt sich nicht nur an der geringen Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen, sondern auch darin, dass einem Großteil unserer Generation die Errungenschaft der Demokratie schlechthin hier in Europa, nämlich die Europäische Union, entweder egal oder sogar ein Dorn im Auge ist.

Daher ist es wichtig, dass wir Studenten uns mit diesen Themen auseinandersetzen. Über Europa und Demokratie in Europa wurde bereits auf unserem ersten Vereinsfest referiert und diskutiert.

Die gefühlte Selbstverständlichkeit der Demokratie und was passiert wenn uns die Demokratie abhanden kommt, haben uns einige Aktive beim zweiten Vereinsfest durch ein sehr gelungenes, selbst geschriebenes Theaterstück vor Augen geführt. Was passieren kann wenn sich niemand mehr um die Demokratie schert (sei es aus Machtsucht oder aus Egalität) wurde zwar überspitzt doch treffend auf die Bühne gebracht. So ernennt im Stück z.B. ein Bundespräsident einen Ministerpräsidenten, der nach der Ermordung des alten Bundespräsidenten ohne Wahl zum neuen Bundespräsidenten ernannt wird.

Doch wir wollen nicht zu viel verraten, da sich der ein oder andere sicher noch das Video vom Theaterstück anschauen will (siehe unten).

Dass diese Möglichkeit gar nicht so weit hergeholt ist, aber eigentlich der Vergangenheit angehört, wurde dadurch in Szene gesetzt, dass das Stück viele Parallelen zu Shakespeares „Macbeth“ aufwies.

Alles in allem war dies ein sehr gelungenes Vereinsfest, welches uns wieder einmal vor Augen geführt hat, dass wir nichts was wir für gut halten als selbstverständlich nehmen würfen und wir wenn wir sie erhalten wollen auch für diese „Gute Sache“ einstehen müssen.

von Bbr. Sven Gehrig