"Kunst – live und in Farbe"

Musikalische Schmanker'l zum 2. Vereinsfest

Karlsruhe. „Kunst – live und in Farbe“ war das Motto des zweiten Vereinsfestes, das zu Ehren des Hl. Thomas von Aquin am Samstag, den 25. Januar stattfand.

Die Veranstaltung begann am Nachmittag im Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) mit dem Besuch der Sonderausstellung „Installationen, Objekte und Performance“. Bestaunt werden konnten zahlreiche Installations- und Multimediaelemente aus dem Bühnenbau, die der weltbekannten Karlsruher Choreografin Sasha Walz entstammen. Der Museumsbesuch war dabei sehr interaktiv, da Tänzerinnen und Tänzer einige Choreografien vorführten.

Nach diesen eindrucksvollen Impressionen ging es aufs Unitashaus, wo Bundesbruder Pfarrer Thomas Maier mit uns die Heilige Messe feierte. Zentrales Thema seiner Predigt war der Glaube, der in der Liebe zu Gott entspringt. Er appellierte an uns Studierende und Unitarier diesen Glauben und Gottes Liebe in die Welt hinauszutragen.

Anschließend führte Senior Zacharias Heck mit einer kurzen Jonglage und der Frage, ob dies Kunst sei, in den bunten Abend ein. Neben den Bühnenauftritten erwartete die anwesende Corona auch ein aus frischen Zutaten selbst gekochtes Drei-Gänge-Menü. Dabei scheute die Aktivitas keine Mühen und hatte neben dem Rotkraut und dem Kartoffelpüree auch die Rote Grütze selbstgemacht.

Untermalt wurde der Abend von den zahlreichen Auftritten der Aktivitas und Teilen der Altherrenschaft. So überzeugte das Unitas-Vokalensemble unter anderem mit „For the longest time“ von Billy Joel und „Leise“ von den Wise Guys.

Auch die Unitas-Band, bestehend aus Piano, Trompete, Cello und Saxophon, ließ sich nicht lumpen und spielte neben der eigens für den Abend komponierten Eigenkomposition auch das Bundeslied.

Neben den musikalischen Programmpunkten wurde auch einen Einblick in die etwas neuere literarische Kunstform des Poetry Slams geboten. Dabei wurden neben zwei selbstgeschriebenen Texte zum Thema „Vater Staat“ und „Wie man überhaupt so einen Slam schreibt“ auch ein bekannter Text zum Thema „Carpe Diem“ vorgetragen.

Nach dem offiziellen Programm klang der Abend noch gemütlich auf dem Haus aus.

von Bbr. Florian Kößler