WS 2014/15

„Nicht der andere soll uns der Nächste sein, ... “

Unitas Franco-Alemannia feiert Vereinsfest zu Ehren des Hl. Thomas von Aquin

Karlsruhe. Am Samstag den 31. Januar begingen Aktive und Alte Herren der Unitas Franco-Alemannia gemeinsam mit Bundesschwestern und Bundesbrüdern, sowie Gästen aus ganz Deutschland das 2. Vereinsfest zu Ehren des Heiligen Thomas von Aquin.
Im Mittelpunkt des Vereinsfestes stand das Semesterthema „Verantwortung“, das von unterschiedlichen Seiten beleuchtet wurde. Bundesbruder Pfarrer Erhard Bechtold betonte in seiner Predigt in der heiligen Eucharistie, die Verantwortung der Religionen zueinander, aber auch das Verantwortungsbewusstsein unseres Herrn Jesus Christus, der ein leuchtendes Beispiel der Verantwortung und Liebe zu den Menschen ist, an dem sich alle Religionen messen lassen müssen: „Nicht der andere soll uns der Nächste sein, vielmehr müssen wir dem anderen der Nächste sein.“

Verantwortung – das trifft jeden von uns!

Aus einem anderen Blickwinkel legten uns Alte Herren in verschiedenen Führungspositionen ihr Verständnis der Verantwortung dar, die sie in ihrem Beruf übernehmen und übernehmen müssen. So war es Konsens, dass oft niemand da sei, der Verantwortung für Fehler übernehme. Dies gehöre aber gleichermaßen zu den Aufgaben eines jeden, wie die Verantwortungsübernahme für Erfolge. Auch müssten gerade Führungskräfte heutzutage immer wieder abwägen zwischen der Verantwortung für ihren Betrieb und für ihre Familie und dabei Prioritäten setzen. Bezeichnendes Beispiel war, dass ein Alter Herr das Angebot seines Unternehmens nach China zu ziehen nicht annahm, da die Verantwortung der Familie für ihn Vorrang hatte.

Ein Abend im Lebensbund

Nach den Vorträgen suchten wir Aktiven noch das persönliche Gespräch mit unseren Alten Herren und ließen den Abend bei einem gemütlichen Glas Wein ausklingen. Umrahmt wurde der Abend vom Küchenteam, das uns mit lokalen Spezialitäten wie Schäufele, Grütze und Weingartner Riesling einen delikaten Rahmen verschafften.

Die Aktivitas bedankt sich bei allen Bundesbrüdern, Bundesschwestern und Gästen für ihr Kommen und den schönen, lehrreichen Abend.

Text: Bbr. Christian Sutschet
Bild: Bbr. Ingo Gabriel