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Glaube in Zeiten von Corona

Theologischer Gesprächsabend mit Pfr. Christof Scherer

Karlsruhe. Der diessemestrige Theologische Gesprächsabend fand am 1. Dezember wie in der momentanen Zeit üblich als Hybridveranstaltung statt - die unitarischen Hausbewohner waren auf unserem schönen Unitas-Haus, viele weitere Teilnehmer online zugeschaltet. Dabei ging es daher auch um das passende Thema „Glaube in Zeiten von Corona". Bei diesem Thema lässt sich allerdings nur schwer diskutieren, darum konnte die Veranstaltung genutzt werden, um die Erfahrungen der Teilnehmer auszutauschen; wie sie versuchen, den Glauben während der Corona-Krise aktiv zu leben. Geleitet wurde der TGA von Hochschulpfarrer Christof Scherer, der den TGA mit vielen Anekdoten und Anregungen aus seinem eigenen Leben geschmückt hat. Ein großes Dankeschön dafür nochmal!

Der Abend begann mit einem Impuls, bei dem ein Resümee über das vergangene Jahr und seine Beschränkungen gezogen wurde. Anschließend wurde überlegt, wie wir am besten mit der Situation zurecht kommen können. Dabei kam man zu dem Schluss, dass wir jüngere Menschen scheinbar besser zurecht kommen als ältere. Für uns ändert sich nicht viel, außer dem fehlenden sozialen Kontakt. Man hat zwar wenigstens Kontakte mit den anderen Hausbewohnern, jedoch ist das nicht nur Segen, sondern auch Fluch, da wir die meiste Zeit auf dem Haus „aufeinander rumhocken", was zu vermehrten Konflikten führt.
Außerdem wurde das Thema „Wie leben wir Glauben während Corona?“ behandelt. Dabei kam heraus, dass es kaum noch Kirchenbesuche gibt; Online-Gottesdienste jedoch kein Ersatz seien, da die Besinnung und Atmosphäre in der Kirche einfach fehle und man am Schreibtisch zu leicht abgelenkt sei.

Im Anschluss wurde darüber diskutiert, ob Gott etwas mit Corona zu tun habe. Ob es eine Bestrafung sei, dafür gab es verschiedenste Ansätze und unzählige „Sündenböcke", jedoch keinen Konsens. Auch wurde sich gefragt, ob es womöglich eine Vorbereitung wäre, um Schlimmeres zu verhindern, oder ob Gott gar keinen Zusammenhang mit der Corona-Krise habe.

Abschließend gab jeder einen kleinen Einblick, wie er das diesjährige Weihnachten verbringen wird. Bei den meisten wird es etwas kleiner ausfallen, als sonst; bei den meisten ist es auch noch unklar und wird spontan entschieden; die BbrBbr. aus dem Ausland haben noch mehr Unsicherheiten, bzw. einige werden, nicht zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie, Weihnachten nicht zuhause mit ihren Familien verbringen.